📖 Reisetagebuch

Warum das Projekt zweisprachig wurde

03.05.2026

Eigentlich sollte dieses Reisetagebuch nur eine persönliche Dokumentation meiner Safari-Vorbereitungen werden. Doch je mehr die Reise Gestalt annahm, desto klarer wurde mir: Dieses Projekt könnte weit mehr Menschen interessieren als nur deutschsprachige Besucher.

Aus einer Reise wurde ein Projekt

Als die Idee einer Safari in Südafrika entstand, dachte ich zunächst an eine ganz normale Reiseplanung.

Ich wollte Informationen sammeln, verschiedene Regionen vergleichen, die passende Lodge finden und mich fotografisch auf das Abenteuer vorbereiten.

Doch je intensiver ich mich mit dem Thema beschäftigte, desto grösser wurde die Vorfreude.

Gleichzeitig entstand der Wunsch, den gesamten Weg festzuhalten.

Nicht erst während der Safari, sondern bereits Monate vorher.

Die Planung, die Entscheidungen, die Vorbereitung der Kameraausrüstung und die vielen kleinen Schritte bis zum Abflug sind schliesslich genauso Teil des Abenteuers wie die Reise selbst.

So entstand die Idee eines eigenen Safari-Projekts.

Mehr als nur Erinnerungen

Von Anfang an war klar, dass ich die Reise nicht nur für mich selbst dokumentieren möchte.

Ich wollte Fotos machen.

Videos aufnehmen.

Später einen ausführlichen Reisefilm erstellen.

Vielleicht sogar ein kleines Buch über die gesamte Reise veröffentlichen.

Je länger ich darüber nachdachte, desto mehr wurde mir bewusst, dass die eigentliche Geschichte bereits lange vor dem Abflug beginnt.

Warum also erst in Südafrika mit der Dokumentation anfangen?

Die erste Version war nur auf Deutsch geplant

Ursprünglich war die Projektseite ausschliesslich auf Deutsch vorgesehen.

Schliesslich ist Deutsch meine Muttersprache und die meisten Besucher meiner Homepage stammen aus dem deutschsprachigen Raum.

Doch während der Planung tauchte immer wieder dieselbe Frage auf:

Warum sollte dieses Projekt eigentlich nur auf Deutsch verfügbar sein?

Safari verbindet Menschen aus aller Welt

Eine Safari in Südafrika ist kein rein deutschsprachiges Thema.

Menschen aus der ganzen Welt reisen jedes Jahr nach Südafrika, um die einzigartige Tierwelt und die faszinierenden Landschaften zu erleben.

Auch viele der Reiseberichte und Informationsquellen, die ich während meiner Recherche nutzte, waren auf Englisch verfasst.

Immer mehr wurde mir bewusst:

Wer sich für Safaris interessiert, kommt früher oder später kaum an der englischen Sprache vorbei.

Spanien, Südafrika und die Welt

Ein weiterer Gedanke spielte ebenfalls eine wichtige Rolle.

Ich lebe in Spanien.

Viele Menschen, die ich hier kennenlerne, sprechen Englisch deutlich besser als Deutsch.

Gleichzeitig findet die Reise in Südafrika statt.

Auch die Mitarbeiter der Rhulani Safari Lodge, die Ranger und viele andere Menschen vor Ort sprechen Englisch.

Wie schön wäre es, wenn auch sie später meine Berichte lesen könnten?

Vielleicht sogar die Fotos und Videos der Reise ansehen.

Andere Reisende unterstützen

Während meiner Planung profitierte ich selbst enorm von den Erfahrungen anderer Reisender.

Reiseberichte, Blogs, Videos und persönliche Erfahrungsberichte halfen mir bei vielen Entscheidungen.

Von der Wahl der Region bis zur Auswahl der Lodge.

Deshalb entstand der Wunsch, später auch meine eigenen Erfahrungen weiterzugeben.

Vielleicht helfen meine Berichte irgendwann einem anderen Safari-Neuling dabei, die passende Region oder die richtige Lodge zu finden.

Vielleicht beantwortet mein Tagebuch Fragen, die ich mir selbst heute noch stelle.

Mehr Reichweite, mehr Möglichkeiten

Natürlich bietet eine englische Version auch die Möglichkeit, deutlich mehr Menschen zu erreichen.

Nicht weil es um möglichst viele Besucherzahlen geht.

Sondern weil spannende Reisegeschichten Menschen unabhängig von ihrer Herkunft verbinden können.

Ob jemand in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Spanien, Südafrika oder irgendwo anders auf der Welt lebt – die Faszination für Afrika kennt keine Sprachgrenzen.

Die technische Herausforderung

Mit der Entscheidung für eine zweisprachige Webseite begann allerdings eine neue Herausforderung.

Plötzlich mussten nicht nur Blogbeiträge geschrieben werden.

Jeder Beitrag sollte zusätzlich auch auf Englisch verfügbar sein.

Navigationen, Projektseiten, Newsletter und viele weitere Bereiche mussten ebenfalls angepasst werden.

Was ursprünglich als kleine Reise-Dokumentation begann, entwickelte sich Schritt für Schritt zu einem deutlich grösseren Projekt.

Der Blick nach vorne

Heute bin ich froh, diesen Schritt gegangen zu sein.

Die zweisprachige Version macht das Projekt offener, internationaler und zugänglicher.

Sie ermöglicht es Menschen aus verschiedenen Ländern, die Reise von der ersten Idee bis zur Rückkehr aus Südafrika mitzuverfolgen.

Und genau darum geht es bei diesem Projekt.

Nicht nur darum, eine Safari zu erleben.

Sondern auch darum zu zeigen, wie aus einem Traum langsam Realität wird.

Vielleicht inspiriert diese Reise irgendwann andere Menschen dazu, ihren eigenen Traum zu verwirklichen.

"Aus einer Reiseidee wurde ein Projekt. Aus einem Projekt wurde ein zweisprachiges Reisetagebuch. Und die eigentliche Reise hatte noch nicht einmal begonnen."